„In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest ist dies mein Eindruck. Interessant einmal nachzufragen, warum sie gestartet wurden und was sie bringen. Deswegen werfe ich ein Stöckchen in die Blogger-Runde und frage nach Beweggründen und Ergebnissen.“

stöckchenwurfMichael van Laar hat einen Stöckchenwurf zu diesem Thema gestartet.
Und da ich noch nie bei so was mitgemacht habe, freue ich mich, dass Bernd Röthlingshöfer mir ein Stöckchen zugeworfen hat. 🙂

(Das Stöckchen-Foto stammt von Michaels Blogeintrag)

Praktischerweise hat Burkhard Schneider mein Blog erst kürzlich in seiner Serie Newcomer Blogs vorgestellt, da habe ich mir schon mal ein paar Gedanken gemacht…

Hier sind sie, meine Stöckchen-Antworten:

Seit wann gibt es das Blog?

Seit Januar 2008.

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Ich hatte immer schon Spaß am Schreiben, Kontakte knüpfen, diskutieren. Ich teile gerne Themen oder Neuigkeiten, die mich faszinieren, mit Gleichgesinnten. Ich recherchiere sowieso pausenlos irgendwas. Ich teste gerne Neues. Und ein bisschen an meiner (Online-)Reputation arbeiten wollte ich auch längst…
Da fiel mir das Buch „Marketeasing“ von Bernd Röthlingshöfer in die Hand – und wie Schuppen von den Augen: Ich muss bloggen!

Welchen Zweck hat das Blog?

  • Selfmarketing… wer nicht? Ich weiß, dass ich mit den Themen in meinem Blog nicht unbedingt meine Kunden anspreche (denn die interessieren sich ja gar nicht für Marketing, sondern für ihre Produkte…). Ich sehe es aber als Visitenkarte/ Referenz – wer auf irgend einem Weg zu mir stößt, kann sich hier ein Bild von mir, meinen Interessen und meinen Kompetenzen machen. Klar hat man seine Referenzliste, aber im Blog kann man auch Themen aufgreifen, zu denen man noch kein Projekt gemacht hat und zeigen, dass man sich damit auskennt.
  • Kontakte knüpfen. Ich halte nichts von der Masche: “Äh, Sie haben aber ein interessantes Profil, wollen wir Kontakte sein…?” (wie es in Netzwerken wie Xing oft gehandhabt wird). Viel eleganter ist es doch, einen Artikel über jemanden zu schreiben, jemandem einen guten Kommentar in sein Blog abzugeben oder einen Blogeintrag zu zitieren. Durch ein Blog hat man eine Fülle von Anknüpfungspunkten.
  • Wissen und Erfahrungen teilen. Bevor ich auf meinem Wissen sitzen bleibe, zeige ich doch lieber der Welt, was für ein schlauer Kopf ich bin 😉
    Ich freue mich, wenn ich anderen damit weiter helfen kann – und ich bekomme für meinen Einsatz auch etwas zurück: Kommentare mit neuen Aspekten zu meinem Thema, interessante Linktipps…
  • Archivieren: Die Artikel, Gedanken und Links sind dann gleich praktisch getaggt, und nicht in so einer umständlichen Ordnerstruktur, wie Microsoft und Co. sie bieten.
  • Ich bin Marketingberaterin, Web 2.0 und die Möglichkeiten, die sich für`s Marketing ergeben, faszinieren mich. Wenn ich meine Kunden zu diesen Themen beraten möchte, muss ich das natürlich selbst ausprobieren.

Was hat das Blog bisher „gebracht“?

Kontakte, Austausch über Themen, die mich interessieren, neue Erkenntnisse, Erfahrung im Umgang mit Social Media Tools, eine bessere Online-Reputation, Spaß 🙂

Und nun werfe ich das Stöckchen weiter zu:

Hannes Treichl (Anders denken), Matthias Schwenk (BWL 2.0), Frank Bärmann (KMU-Marketing-Blog), Michael Gandke+Kollegen (Guerilla-Marketing-Blog) und weil`s so lustig war, werfe ich mir das Stöckchen selbst noch mal zu (Kulturmarketing Blog)!

Update

Stöckchenfänger und -weiterwerfer:

regelmäßiges Update bei Michael van Laar.

Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?
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21 Gedanken zu „Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?

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