Am 29. und 30.10. findet in Berlin zum 4. Mal das „Community Camp“ #ccb11 statt – ein BarCamp, bei dem es sich um das Thema Communities dreht. Behandelt werden Aspekte wie Community-Aufbau, Besucherbindung, User-Loyalität oder Mitgliederaktivität.
„Gegenstand dieses Themencamps sind alle Fragen rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht“, so Frank Feldmann vom Orga-Team.
Ich habe ihm ein paar Fragen gestellt zum Camp gestellt:

An wen richtet sich das Communitycamp und welche Themen werden diskutiert?

Wie der Name vermuten lässt, richtet sich das Communitycamp an Web-Enthusiasten, Unternehmen und Institutionen, die sich mit den Themengebieten Community Management, Social Media und Online-Medien sowie deren Schnittmengen beruflich beschäftigen und auseinandersetzen.
Gegenstand dieses Themencamps sind alle Fragen rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.
Im Mittelpunkt des #ccb11 stehen Aspekte wie Besucherbindung, User-Loyalität, Community Affinität, Community Building, Community Metrics & Management, Mitgliederaktivität, Differenzierung nach Zentrum und Peripherie, Binnenhierarchisierung, Identifikationsgrade, Abwanderbereitschaft, Verlustängste, Verteidigungsbereitschaft, Corporate Blogs, Unternehmenskritik, Zensur.

Was erwarten die Teilnehmer, und was erwartet ihr euch von den Teilnehmern?

Das #ccb11 als Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktion der Teilnehmer untereinander.
Jeder, der etwas beizutragen hat oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen mitzumachen:
No spectators, only participants!

Egal, wie lange er sich schon mit Communitys beschäftigt oder ob er sich auch einfach nur informieren möchte. Jedes Jahr freuen wir uns über neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die genau so abgeholt werden und sich einbringen können, wie Communitymanager, die schon seit Jahren in dem Segment arbeiten und von Anfang an dabei waren. Gerade auch dieser Erfahrungsaustausch macht das Camp so besonders und wertvoll.

Das Communitycamp findet ja schon zum 4. Mal statt. Haben sich die Themen seitdem verändert? Wenn ja, inwiefern?

Da sich auf dem Camp in erster Linie Fachfrauen und Fachmänner austauschen, die täglich in ihren Communitys tagesaktuell mit Nutzerverhalten und Nutzererwartungen sowie den damit verbundenen technischen Anforderungen konfrontiert werden, widerspiegeln die diskutierten Themen immer auch den aktuellsten Stand der Fragen und Antworten. Spannend war in den vergangenen drei Jahren zu  beobachten, wie das Communitycamp stetig wuchs und erwachsen wurde. Als wir 2008 das erste Camp organisierten war z.B. facebook gerade ein halbes Jahr in Deutschland online. Jeder weiß, wie sich Communitys und Social Media seitdem entwickelt haben und wir haben diese Entwicklung nachhaltig begleitet.

Die „Highlights“ der vergangenen Communitycamps waren…?

Ich möchte da jetzt gar keine Session einzeln hervorheben, dazu waren einfach zu viele wirklich erstklassige Runden dabei. Ich kann jedem nur empfehlen, einen Blick in die Dokumentationen der vergangenen Communitycamps zu werfen. Viele Vorträge und Diskussionen sind archiviert und  gleich auch eine gute Inspiration, wie man sich selbst einbringen kann. Ein Höhepunkt war natürlich die Gründung des Bundesverbandes für Communitymanagement (BVCM) http://www.bvcm.org auf unserem ersten Camp 2008. Und na klar – auch das alljährliche „Get Together“ nach der letzten Session am Samstag gehört einfach dazu. Der erste Communitycamp Tag klingt in entspannter Atmosphäre im Loft der Cimdata aus und es findet sich die Zeit, um die ersten Eindrücke zu verarbeiten, sich auszutauschen und die eigene Session für den Sonntag zu planen.

Und zum Schluss: erhebt ihr Eintrittspreise? Wenn ja: was kostet ein Ticket?

Die Unterstützung zahlreicher Sponsoren und langjährigerer Kooperationspartner wie Tchibo ideas https://www.tchibo-ideas.de , Intel http://appdeveloper.intel.com/de-de , MOTOR-TALK http://www.motor-talk.de , w2on http://www.w2on.com/de oder der Cimdata Medienakademie http://www.cimdata.de macht es möglich, das Camp bislang kostenfrei für die Teilnehmer anbieten zu können.

Als Orga-Team freuen wir uns auf zwei interessante, ereignisreiche Tage in Berlin, informative Sessions und auf viele alte und neue Bekannte.

Alle weiteren Informationen und das Anmeldeformular zur Teilnahme am CCB 2011 finden Sie unter: http://communitycamp.mixxt.de/.


Frank Feldmann lebt in Berlin und arbeitet als freier Community- und Projektmanager für verschiedene Agenturen, wie z.B. VOdA http://www.vo-agentur.de , YourTours (http://www.yourtours.de und Filigrafix http://filigrafix.de . Gemeinsam mit Dr. Kai-Uwe Hellmann (http://www.markeninstitut.de), Vivian Pein (http://thoughts.vivianpein.de), Matias Roskos (http://www.socialnetworkstrategien.de) und Christian Rasch (http://www.hcr-media.de) initiierte er 2008 das erste Communitycamp in Berlin und gehört seitdem zum Organisationsteam der Veranstaltung.

Community Camp Berlin #ccb11, 29. + 30.10., Interview mit Veranstalter Frank Feldmann
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