Die Zukunft der Social Networks,

re:publica-Panel mit

diskutiert wurde über

  • Kontrolle in sozialen Netzwerken (Alterskontrolle, Kontrolle der Bilder, Datenschutz),
  • über den Wert der Datenbank (laut Michael Brehm ist die Datenbank von StudiVZ weniger wert als ein Telefonbuch, da die Daten nicht verifiziert sind und viele Leute falsche Namen und falsche Emailadressen angeben…)
  • über die soziale Verantwortung, die man als Leiter eines Social Network hat (Michael Brehm: Man muss die Leute schützen, viele wissen nicht, was es bedeutet, Daten freizugeben)
  • über das Löschen von Daten und Backups, das scheinbar gar nicht so einfach ist, weil die zu löschenden Daten wiederum mit anderen Daten vernetzt sind
  • über „Freunde“ in sozialen Netzwerken und ob es Bestrebungen gibt, hier Abstufungen anzubieten (wie guter/flüchtiger Freund, Geschäftspartner, Familie… wird eher nicht geplant, da zu kompliziert)

Die Zukunft ihrer Netzwerke sehen die Vertreter der beiden „Großen“ MySpace und StudiVZ in der Expansion und der Verbesserung ihrer Features (v.a. in Bezug auf Personalisierung, Kollaboration und Portabilität), Oliver Überholz ist der Meinung, dass es nicht mehr wenige große, sondern viele kleine themenbezogene Netzwerke geben wird, in denen sich das Internetvolk tummelt (mit seinem Angebot mixxt macht er es auch leicht, selbst eines zu gründen) und Dirk Olberts sieht in sozialen Netzwerken gar keine Zukunft: seiner Meinung nach werden die Internetnutzer immer kompetenter und werden sich in Zukunft nicht in sozialen Netzwerken einsperren lassen, sondern über die Vernetzung ihrer Blogs eigene, offene soziale Netzwerke schaffen.

In Großen und Ganzen war die Diskussion aber eher eine Bestandsaufnahme der Gegenwart als ein Austausch von Zukunftsvisionen.
Auf dem Blog von Oliver Gassner gibt es ein paar Zitate, den podcast gibt es auf podcast.de.

Die Zukunft der Social Networks, Panel auf der re:publica 08
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