In meiner Diplomarbeit, die ich Mitte September am Institut für Kultur-und Medienmanagement der HfMT Hamburg abgegeben habe, habe ich mich mit dem Einsatz des Internet im Kulturmarketing beschäftigt. Besonders interessiert hat mich dabei Web 2.0 / Social Media

Wie können Kultureinrichtungen diese Entwicklungen für ihre Marketingkommunikation nutzen? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich dadurch für den Austausch mit den Anspruchsgruppen, die Besucherbindung oder die Pflege des Freundeskreises? Wie können sie Werkzeuge des „Web 2.0“ einsetzen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern? Und welche Risiken gibt es zu beachten?

Etliche meiner Ideen habe ich in meinem 2. Blog, das ich parallel zur Diplomarbeit gestartet habe – dem Kulturmarketingblogmit meinen LeserInnen diskutiert, bevor ich sie in die Diplomarbeit gepackt habe.

(z.B. die Beiträge im Rahmen meiner Serien Internetauftritt von Kultureinrichtungen” und “Web 2.0 im Kulturmarketing” Auch meine Interviewreihe “Expertenbefragung zum Thema Online-Marketing im Kulturbereich” habe ich für meine Diplomarbeit gestartet, inzwischen aber weiter geführt.)

Meine Diplomarbeit gibt`s nun zum freien Download

Über die Unis sind Diplomarbeiten sehr schwer zu bekommen, manche Autoren verkaufen sie dann über grin.de, diplomarbeiten24 oder ähnliche Portale um 50 EUR aufwärts (von denen man als Autor eh nur die üblichen 7-10 % bekommt und außerdem seine Vermarktungsrechte an den Verlag abgibt)…
Ich bezweifle, dass solche Arbeiten häufig gekauft werden, und die meisten Autoren lassen Ihre Werke überhaupt in irgendeiner Schublade vergammeln – froh, dass sie endlich fertig sind…

Schade um die Zeit, die man da reingesteckt hat, finde ich.
Ich stelle meine Diplomarbeit lieber zum kostenlosen Download auf mein Blog,

Zum Download meiner Diplomarbeit „Das Internet in der Kommunikationspolitik von Kulureinrichtungen – neue Ideen und Best Practice Beispiele“ geht es

–> HIER auf dem Kulturmarketing Blog.

Diplomarbeit über Online-Markting und Web 2.0 im Kulturbereich zum freien Download

4 Gedanken zu „Diplomarbeit über Online-Markting und Web 2.0 im Kulturbereich zum freien Download

  • Hi,
    ich finde es gut, dass du die Diplomarbeit unter dieser Lizenz veröffentlichst. Gerade im „Mitmach-Internet“ ist das genau der richtige Schritt.

    Ich habe mir die Datei auch direkt mal heruntergeladen und hab die letzten Minuten etwas quergelesen. Werde ich mir auf jeden Fall mal bei Gelegenheit im Rechenzentrum der Hochschule ausdrucken. Gefällt mir nämlich auf den ersten Blick sehr gut.

    Habe ich etwas zu lesen für die nächste längere Zugfahrt. 🙂

    Und nachträglich dann natürlich auch meinen Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss.

  • Find ich super, dass du deine Diplomarbeit zum Download bereit stellt. Bei mir isses demnächst auch soweit mit Diplom schreiben. Hoffe mal ich finde durch deine Arbeit etwas Inspiration!

    Vielen Dank nochmal!

    Ben.K

  • @Benni, @Ben K. (seid Ihr eigentlich derselbe oder ähneln sich Eure namen zufällig??)

    Gern geschehen 🙂

    Freut mich sehr, wenn ich andere inspirieren kann…
    abgesehen davon haben mich meine BlogleserInnen über Blogkommentare wunderbar bei meiner Recherchearbeit unterstützt, da will man natürlich wieder was zurück geben an die Allgemeinheit…

    Eigentlich wundert es mich, dass das nicht zumindest alle Blogger so machen. Denn so uneigennützig ist es ja auch nicht: Vor nicht mal einer Woche hab ich meine Diplomarbeit zum freien Download online gestellt und seitdem ist sie schon über 100 mal runtergeladen worden und hat mir unzählige Links beschert…

    Finde ich gut für so ein Nischenthema. Auf jeden Fall besser, als sie in der Schublade verstauben zu lassen oder zu versuchen, sie über irgend so eine Diplomarbeiten-Plattform zu verscherbeln… kauft eh keiner um 50 Euro…

    Danke für die Glückwünsche und viel Erfolg beim Diplomarbeit-schreiben!

  • Stimmt absolut, was du schreibst. „Kostenlos“ regt immer erstmal das Interesse an. Wenn dann noch das Wort „Marketing“ darin vorkommt, hat man dann häufig sogar noch mehr Interesse geschürt.

    Und ich hätte mich auch Ben K. nennen können, aber ich hab es nicht gemacht. Ist ein Zufall. 🙂

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